Kartause Ittingen, Warth bei Frauenfeld

Ein kulturelles und sinnliches Gesamtkunstwerk

Ostschweiz: Appenzellerland | St. Gallen | Thurgau
5
Aussenbereich
5
Ambiente
2
Preisklasse
4
kinderfreundlich

Adresse

Kartause Ittingen
Kartause, Warth
8532 Warth bei Frauenfeld

Valentin Bot, Hoteldirektor und Gastgeber

Telefon: +41 52 748 44 11
info@kartause.ch
www.kartause.ch

Weitere Informationen

Kultur- und Seminarzentrum mit Gastronomie, Gutsbetrieb, Käserei, Weinbau, Kloster­laden, Wohnheim für betreute Mitarbeiter

Saison / Öffnungszeiten

ganzjährig geöffnet

Sport / Freizeit / Erholung

Kegelbahn, Gartenschach und -mühle, baden in der Thur und im Nussbaumersee, Velo-, Jogging- und Wanderwege

Ein Lebensraum für viele, eine inspirierende Bildungs- und Kulturstätte, ein Ort der spirituellen Einkehr und leiblicher Gaumenfreuden – im Gegensatz zu den Mönchen, die hier während fast 800 Jahren in beschaulicher Stille lebten, ist die Kartause Ittingen heute ein lebendiger, offener Ort. Gepflegt werden Werte wie Kultur, Spiritualität, Bildung, Fürsorge, Gastfreundschaft und Selbstversorgung.

Wer durch das Tor beim Pförtnerhaus tritt, befindet sich in einer anderen Welt. Der Blick fällt zuerst auf den weiten, von historischen Ökonomiegebäuden gesäumten Platz und das Restaurant Mühle. Dieses wurde im Rahmen der Umbau- und Sanierungsarbeiten in den Jahren 2008/09 neu an das alte Mühlgebäude angebaut. Dominiert wird der hohe Raum vom über 100-jährigen Mühlrad, das einst in der Mühle klapperte. Die verglasten Fassaden des Restaurants geben den Blick frei auf die zauberhafte Gartenwirtschaft bei der ehemaligen Pferdeschwemme.

Der Gastronomiebetrieb verwöhnt die Gäste mit köstlichen, gesunden Speisen, deren Ausgangsprodukte zum grossen Teil vom eigenen Gutshof stammen. Für Feste und Bankette stehen diverse grössere Räume zur Verfügung, die privat genutzt werden können. Interessierte haben vor oder nach dem Essen viele Möglichkeiten, sich mit der Kunst, der Kultur, der Spiritualität und der Natur zu beschäftigen. Erwähnt seien das Ittinger Museum, das Kunstmuseum Thurgau, das begehbare Thymian-Labyrinth, die Klosterkirche, deren verspielter
Rokoko-Stil in starkem Kontrast zu den kargen, spitzgiebligen Mönchsklausen steht, die Kräuter- und Heilpflanzengärten und die Rosengärten mit über tausend Rosenstöcken.

Die Kartause Ittingen ist ein Ort mit einer über 800 Jahre alten Geschichte. 1150 von den Augustinern gegründet, lebten die Kartäuser ab 1461 bis zur Klosteraufhebung im Jahr 1848 hier in stiller Abgeschiedenheit. Das ehemalige, in einer geschützten, weitgehend unberührten Landschaft liegende Kloster gehört aufgrund seiner historischen, bau- und kunstgeschichtlichen Bedeutung zu den wichtigsten Kulturdenkmälern in der Ostschweiz. 1977 übernahm die Stiftung Kartause Ittingen das Anwesen und rettete es vor dem Zerfall. Nach umfassenden Restaurationsarbeiten wurde die Kartause Ittingen im Jahr 1982 wiedereröffnet. Unter ihren Dächern wohnen Menschen mit psychischen oder geistigen Beein­trächtigungen. Eine sinnvolle Beschäftigung finden sie im Werkbetrieb und auf dem Gutshof, der auch eine Käserei, eine Gärtnerei, eine Forellenzucht und Weinbau betreibt. Hüter der bildenden und regionalgeschichtlichen Kultur sind das Kunstmuseum Thurgau und das Ittinger Museum. Der zweite Partner der Stiftung Kartause Ittingen neben den Museen ist das «tecum», Zentrum für Spiritualität, Bildung und Gemeindebau der evangelischen Landeskirche. Für die Gäste des Kultur- und Seminarzentrums Kartause Ittingen stehen 68 stilvoll-moderne Hotelzimmer für eine angenehme Nachtruhe mit einem einmaligen Ambiente bereit.

Was die Stiftung Kartause Ittingen aus dem ihr überlassenen Gebäudebestand gemacht hat, kann als Gesamtkunstwerk bezeichnet werden. Es wurde in hohem Masse Rücksicht auf die historische Substanz genommen, und trotzdem sind die Gebäude mit zeitgemässem Komfort ausgestattet.

 
 


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