Ristorante Röthelberg, Zug

Cucina italiana mit Panoramasicht grandiosa

Zentralschweiz: Luzern | OW-NW | Schwyz | Zug
5
Aussenbereich
4
Ambiente
2 | 3
Preisklasse
4
kinderfreundlich

Adresse

Ristorante Röthelberg
Blasenbergstrasse 15
6300 Zug

Brigitte und Giuso Albertella, Gastgeber

Telefon: +41 41 711 03 80
info@roethelberg.ch
www.roethelberg.ch

Weitere Informationen

Saison / Öffnungszeiten

11.30 – 15.00 und 18.00 – 24.00 Uhr
Sonntag und Montag Ruhetag
Betriebsferien siehe Website

Hoch über den Dächern von Zug steht die alte, umgebaute Wirtschaft, die mindestens 200 Jahre alt ist. Dass die
Röteli im Zugersee wider Erwarten nichts mit dem Namen des Hauses zu tun haben, wird später noch erklärt.
Hier oben verwöhnen Giuso und Brigitte Albertella Gäste, die entweder am liebsten beim Italiener essen oder
eine atemberaubende Aussicht als Zugabe zu einem feinen Essen lieben. Mit dieser Kulisse wird die besondere
«Cucina italiana Albertella» zu einem Fest der Sinne.

Zu Beginn des 13. Jahrhunderts gründeten die Grafen von Kyburg die Stadt Zug am Ufer des gleichnamigen Sees. Bereits im Jahre 1273 kaufte Rudolf von Habsburg die Stadt Zug sowie Arth am See von der kyburgischen Erbtochter Anna. Sie bauten die Stadtbefestigungen massiv aus. Zug diente wohl den habsburgischen Truppen vor der Schlacht am Morgarten als Sammlungs- und Schutzort. Im 14. und 15. Jahrhundert erwarb die Stadt Zug zunehmend Vogteien rund um den See: Cham, Steinhausen, Hünenberg, Risch und Walchwil. Mit der Verleihung der Reichsfreiheit durch König Sigismund im Jahre 1415 wurde Zug unabhängig und alle habsburgischen Ansprüche erloschen. Heute ist Zug mit 27 000 Einwohnern eine der «grossen» Kleinstädte. Sie hat gleich viele Arbeitsplätze wie hier Menschen leben. Zug ist so etwas wie ein Schweizer Wirtschaftswunder.

Das Haus Röthelberg stand früher in der Nähe der St.-Verena-Kapelle. Ein Melchior Schell liess es abbrechen und am heutigen Standort neu aufbauen. Hier richtete er eine Wirtschaft ein, die dessen Witwe bis 1822 weiterführte. Wegen ihrer krebsroten Haare, zu jener Zeit wohl eher selten, wurde das Haus von den Gästen «Röthel» genannt. Schon damals genossen die Städter hier oben die herrliche Aussicht. Ende des
19. Jahrhunderts wurde die Liegenschaft von Theodor Kümin erworben. Im Jahre 2000 wurde das Haus zu einem gemütlichen Restaurant umgebaut. 2012 wurde die Liegenschaft von der Erbengemeinschaft an die Stadt Zug verkauft, die damit sicherstellen wollte, dass dieser herrliche Fleck nicht der Spekulation zum Opfer fällt.

Wo erfolgreiche Menschen leben, steigen die Ansprüche. Auch diejenigen ans Essen. Am Herd steht der Patron Giuso mit einer kleinen Kochcrew. Selbstverständlich wird in der Pasteria die Pasta echt italienisch selbst gemacht. Die Küche ist marktfrisch und saisonal, so richtig mediterran eben.

Schwerpunkt der Speisekarte, die immer wieder der Saison angepasst wird, bilden Gerichte der gehobenen italienischen Küche: Bistecca di vitello con porcini freschi, gamberoni agli agrumi con riso alle uvette, tonno grigliato mit couscous mediterrano ... Vorspeisen, Pastagerichte und Desserts stehen den «Secondi» in nichts nach. Es ist ein schönes Erlebnis, wenn «selbstgemachte» frische Desserts auf der Karte stehen.

Jeder Platz auf der Aussichtsterrasse ist an warmen Tagen heiss umkämpft. Die «Winteraussicht» im Wohlfühl-Restaurant ist jedoch ebenso einmalig. Den Service leitet Brigitte Albertella, eine Schweizerin aus dem Aargau, die ihr Herz an den Italiener Giuseppe verloren hat. Sie liebt ihre zweite Heimat und schätzt vor allem deren herrliche Weine. Im Keller des Röthelbergs lagern Flaschen aus dem Piemont, aus der Toscana, der Lom­bardei, aus Umbrien, Apulien, Sardinien, Sizilien und vielen anderen Provenienzen.

 
 


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