Hotel Kemmeriboden-Bad, Schangnau

Seit 180 Jahren das aussergewöhn­lichste Hotel im Emmental

Emmental & Berner Oberland
4
Aussenbereich
5
Ambiente
1 | 3
Preisklasse
4
kinderfreundlich

Adresse

Hotel Kemmeriboden-Bad
Kemmeriboden
6197 Schangnau

Reto Invernizzi, Geschäftsführer und Inhaber

Telefon: +41 34 493 77 77
Fax: +41 34 493 77 70
hotel@kemmeriboden.ch
www.kemmeriboden.ch

Weitere Informationen

Ferien- und Seminarhotel, Gastronomie

Saison / Öffnungszeiten

Montag geschlossen,
Restaurant sonntags ab 18.00 Uhr geschlossen
Betriebsferien im April und Dezember

Sport / Freizeit / Erholung

sprudelnder Holzbottich im Freien, Dampfbad, Sauna

Die Meringues vom Kemmeriboden-Bad sind nicht der einzige Grund, um den abgelegenen Ort zu besuchen.
Nach langen Wanderungen und Biketouren im wild­romantischen Quellgebiet der Emme kann man im komfortabel eingerichteten Gastro-Hotel köstlich schlemmen und herrlich schlafen. In den Iglus wird im Winter nicht nur das Kemmeriboden-Fondue serviert, sondern man kann, warm eingepackt, auch darin übernachten.

Kemmeriboden-Bad, ein Ort, wo Fuchs und Hase sich gute Nacht sagen? Denkste! Im ersten Moment fühlt man sich zwar in die Gotthelfzeit zurückversetzt: Die stattlichen Gebäulichkeiten strahlen Würde aus. Wind und Wetter haben die Holzfassaden auf natürliche Weise altern lassen. Auch im Haus ist vieles noch so wie im ausgehenden 19. Jahrhundert, als die 1841 von Ulrich Gerber, dem Ur-Ur-Urgrossvater der heutigen Besitzer, gekaufte Bad-Wirtschaft ausgebaut und durch einen Kurbetrieb ergänzt wurde.

Doch die Zeit im Kemmeriboden-Bad ist nicht stehen geblieben. Der Kurbetrieb wurde zwar vor einigen Jahrzehnten eingestellt. Statt der alten Bäder-Herrlichkeit gibt es heute ein neuzeitliches Wellness-Angebot: Im Chäs-Spycher sind Sauna und Dampfdusche eingerichtet. Gebadet wird im Freien im Holzbottich. Im sprudelnden, schwefelhaltigen Wasser kann man sich wunderbar entspannen. Das ist aber nur ein Bereich von vielen, mit denen die heutigen Besitzer den abgelegenen «Chrachen» zum Wallfahrtsort für Erholungssuchende, Wandervögel, Biker, Gourmets, Konferenz- und Seminarbesucher/-innen machen.

Auch im Winter ist hier nicht tote Hose. Langlaufen kann man sowieso, die Piste führt gleich am Hotel vorbei. Zum intensiven Tête-à-tête mit der Natur werden Schneeschuhwanderungen der Emme entlang. Menschen, die auch im Winter gern das Besondere lieben, können in den Iglu-Hotels ein romantisches Dîner oder das Kemmeriboden-Fondue geniessen. Auch schlafen kann man im Reich des «Polarbären» – ein exklusives Erlebnis. Doch trotz Bettflaschen, Schaffellen und Kuschelsocken sollte man die warme Mütze nicht vergessen. Die Heubühne ist das Hotelzimmer im Emmental: Deluxe schlafen im Stroh!

Auch in den Gasthof mit Baujahr 1831 haben die nachfolgenden Generationen viel investiert. Heute findet man neben der histo­rischen Bausubstanz auch moderne, designorientierte Elemente und zeitgemässen Komfort. Der guten alten Bädertradition entsprechend war das Essen im Kemmeriboden-Bad schon immer über die Region hinaus bekannt. Das hat sich nicht ge­ändert: Die gehobene Saisonküche bezieht ihre Produkte meist aus der Nachbarschaft. Das entspricht den hohen ethischen Grund-
sätzen des Betriebs. Auf den Karten findet man klassische und neuzeitliche Kreationen, die mit viel Liebe aus den Geschenken der Natur zubereitet werden. Neben der reichhaltigen Berner Platte und allerlei «Berner Ruschtig» gibt es auch saisonale Spezialitäten. Aber nicht nur die Fleischliebhaber kommen auf ihre Rechnung. Auch Vegetarier sind absolut glücklich über die Kreativität der Küchenmannschaft.

Und noch etwas zum legendären Kemmeriboden-Bad-Meringue. Das ist dem Gross­vater des heutigen Besitzers und dem Schangnauer Dorfbäcker zu verdanken. Lange Jahre suchte der Grossvater nach einer Möglichkeit, den hofeigenen Rahm im Gasthaus breiter einsetzen zu können. Er besprach sich mit dem Dorfbäcker. Dieser kreierte eine Maxi-Meringue, die im Restaurant künftig mit viiiel geschlagenem Rahm serviert wurde. Ein Dauerbrenner, der auch linienbewusste Menschen noch immer zur Sünde verführen kann.

 
 


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