Hotel-Restaurant Schönbühl, Hilterfingen

Das schönste Winzerhaus erwartet anspruchsvolle Gäste

Emmental & Berner Oberland
5
Aussenbereich
4
Ambiente
2 | 3
Preisklasse
4
kinderfreundlich

Adresse

Hotel-Restaurant Schönbühl
Dorfstrasse 47
3652 Hilterfingen

Tamara Joos, Küchenchefin und Gastgeberin
Stefan Joos, Hotelier und Gastgeber

Telefon: +41 33 243 23 83
info@schoenbuehl.ch
www.schoenbuehl.ch

Weitere Informationen

Ferien- und Seminarhotel, Tagungsort für Gesellschaften

Saison / Öffnungszeiten

im Januar Betriebsferien,
sonst Mai–September 7 Tage die Woche offen und
Oktober–April Montag–Samstag offen

Trotz moderner Anbauten Richtung See verleugnet das Hotel-Restaurant Schönbühl seinen Ursprung als Hand­werker- und Winzerhaus nicht. Tradition, gepaart mit kreativem Fingerspitzengefühl, zeichnet die Küche von Tamara Joos-Giger aus. Sie gilt als beste Köchin im Kanton Bern. 2012 hat sie dieses kleine Paradies oberhalb des Thunersees zusammen mit ihrem Mann Stefan Joos übernommen und zu einer der besten kulinarischen Adressen im Berner Oberland gemacht.

«Goldküste» wird die rechte Seite des Thunersees genannt. Wie ein bergauf ausfransendes Band fassen die Dörfer das Seeufer ein. Nur die Namensschilder zeigen, wo Thun aufhört und die Ortschaften beginnen. Das schmucke Dorf direkt vor den Toren der Stadt mit den sonnengebräunten Chalets und den Schlössern Hünegg und Eichbühl ist als Feriendestination sehr beliebt. Dass man in Hilterfingen auch kulinarisch mithalten kann, beweist das Hotel-Restaurant Schönbühl, das schon etlichen jungen, ambitionierten Küchenchefs als Sprungbrett gedient hat. Seit 2012 ist die Situation etwas anders: Der Küchenchef ist eine Frau: Tamara Joos-Giger gehört seit Jahren zu den besten Schweizer Köchinnen. Zusammen mit ihrem Mann, Hotelier Stefan Joos, bildet sie ein unschlagbares Team.

Offen für neue Kochtechniken und internationale Einflüsse, interpretiert Tamara Joos-Giger die traditionelle Küche auf ihre eigene, frische und mit Garten- oder Wildkräutern aromatisierte Art. Die Produkte werden sorgfältig ausgewählt, wobei Qualität und Regionalität im Vordergrund stehen. «Bratwurscht, Schü, Zibele u Röschti» findet man unter «Tamara’s Schönbühl Sélection». Sie verblüfft auch immer wieder mit exquisit
zubereiteten Produkten und Kombinationen, wie man sie sonst selten findet. «Zwöierlei vom Damhirsch mit Topinambur, Figä u Rotchabis», ist ein herbstlicher Vorschlag aus dem «Menü Schönbühl». Auch die tadellos zubereiteten Meer- und Süss­wasserfisch-Spezialitäten sind sehr zu empfehlen.

«Gluschtig» machen die täglich wechselnden Tagesmenüs, die man sich im Schönbühl auch ohne prall gefülltes Porte­monnaie leisten kann. Ein Tipp für Schleckmäuler ist die Dessertkarte. Wer «E huuffe Chlys und Mängergattigs» bestellt, erhält ein wunderbares Mini-Dessertbüffet serviert. Neben einer gepflegten Auswahl von Weinen aus der Schweiz und den umliegenden Ländern lagern im Weinkeller viele lokale Gewächse, die eine Entdeckung wert sind. Schade nur, dass die Zeit in diesem kleinen Juwel immer viel zu schnell vergeht – ganz besonders auf der lauschigen, von Linden beschatteten Sommerterrasse mit der herrlichen Aussicht auf den See und die von ewigem Schnee gekrönten Bergketten.

«Hiltofinga» hiess die Alemannen-Siedlung einst. Schon früh wurde am Sonnenhang Rebbau betrieben. Auch das Grundstück, auf dem das Hotel-Restaurant Schönbühl steht, war bis in die zweite Hälfte des 19. Jahrhunderts mit Reben bepflanzt. Doch vom Weinbau konnte damals niemand leben. Der Tourismus brachte einen willkommenen Zusatzverdienst und die schönen Hänge wurden mit Hotels und Häusern überbaut. Auch Gottlieb Aerni, Wagner und Winzer, erstellte auf dem 1864 gekauften Rebgelände ein Wohnhaus mit Werkstatt. Ende 1929 wurde darin ein Restaurant eröffnet, das sich unter verschiedenen Besitzern zum kleinen, familiären Hotelbetrieb mit 19 Zimmern entwickelt hat.

 
 


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