Der Slogan von Romanshorn «Stadt am Wasser» gilt erst recht für das «Inseli». Abseits von Verkehrslärm und der Geschäftigkeit der Stadt, mitten in der Seeparkanlage gelegen, bietet das Haus Abstand zum Alltag. Geschäftsleute, Seminarteilnehmer, Ausflügler und Touristen fühlen sich hier wohl. An warmen und sonnigen Tagen, in lauen Sommernächten oder in der Hitze des Hochsommers sind die vielen Möglichkeiten des grossen Gartenrestaurants gefragt. Die ausgleichende Seeluft, manchmal kühlend, manchmal wärmend, sorgt für Wohlbefinden.
Die Stadt Romanshorn mit den fast 10 000 Einwohnern ist trotz herrlicher Lage am Bodensee und einer fast perfekten verkehrstechnischen Erschliessung mehr Geschäfts- und Industrieort geblieben. Mit den entprechenden Lenkungsmassnahmen hätte der Tourismus vielleicht gefördert werden können. Doch entschied man sich für das Sichere: 600 grössere und kleinere Betriebe mit 5200 Arbeitsplätzen. Besonders stolz sein darf Romanshorn auf seine direkte Anbindung an Deutschland. Mit der Fähre, die stündlich Autos, Fahrräder und Fussgänger nach Friedrichshafen über den See und zurück bringt, ist man mit der weiten Welt verbunden. Wer Stress, Stau und 70 Strassenkilometer nicht auf sich nehmen will, ist gut bedient.
Das Park-Hotel Inseli ist relativ jung. Gebaut in den Achtziger Jahren. So lange ich mich erinnern kann, führte die Familie Stäger das Haus, bis sie es aus Altersgründen verpachtete. Das Viersternhotel wird seit Juni 2007 von Sami Debbabi und seinem Team geleitet. Gepachtet wurde es von Sami Debbabis Davoser Hotelgesellschaft. Der heutige Chef hofft, dass er die Anlage bei Zeit und Gelegenheit käuflich erwerben kann. Weil das Inseli sich für Geschäftsleute, Seminare, Feriengäste und Ausflügler gleichermassen gut eignet, ist das Management bestimmt nicht einfach. Findet doch jede Gruppe, sie sei die wichtigste. Jeder Hotelier freut sich, wenn die Restaurantgäste auch im Haus übernachten: Im Park-Hotel Inseli ist das auf hohem Niveau möglich. Es verfügt über 37 moderne, komfortable Zimmer, teilweise mit Balkon. Der Blick ins Grüne oder auf den See gehört zum Standard.
Essen und Trinken kann man in den verschiedensten Räumlichkeiten. Zum Beispiel im Panorama-Restaurant mit Blick auf See und Hafen. Hier werden auch Gäste mit kleinerem Budget oder kleinerem Hunger etwas finden. In der Rôtisserie kann etwas gehobener getafelt werden. Der Küchenchef verwöhnt die Gäste mit Fischgerichten und Spezialitäten. Auf der Gartenterrasse erwartet den Gast das ganze kulinarische Angebot. Die Porto-Bar ist Treffpunkt zum Aperitif und bietet viel Raum für Gespräche oder man kann hier den Tag bei stimmungsvoller Musik ausklingen lassen.
Für gesellschaftliche Anlässe unterschiedlichster Art, Familientreffen und Geschäftsbankette stehen der Schlosssaal, der Hydrelsaal oder die Schlosspark-Stube zur Verfügung.