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Gastfreundschaft im schönsten Messmerhaus der Welt

Wirtschaft St. Pelagius, St. Pelagiberg


Ein eleganteres kleines Restaurant als das von Ruedi und Dragica Brander habe ich noch nie gesehen. Von der Sauberkeit und mit welcher Genauigkeit ein jeder Tisch gedeckt worden war, war ich überwältigt. Ruedi Brander ist nicht nur in der Küche ein Perfektionist. Alles was er entwirft, ausführen lässt, fotografiert oder organisiert ist für die Ewigkeit gemacht. Ebenso beeindruckt war ich vom neuen sechseckigen Raucherhüsli: Ein Kunstwerk, das zu mehr einlädt, als einfach Zigarren oder Zigaretten zu rauchen. Bis acht Personen können in diesem Reduit mit herrlicher Aussicht ins Grüne Feste feiern oder nicht für die Öffentlichkeit bestimmte Gespräche führen.
Wirtschaft St. Pelagius
9225 St. Pelagiberg
Telefon 071 433 14 34
Fax 071 433 14 40
www.pelagius.ch
info@pelagius.ch

Dragica und Ruedi Brander,
Gastgeber
  Ob man St. Pelagiberg von St. Gallen, Gossau oder Bischofszell ansteuert oder erwandert, stets erblickt man schon von weitem den Hügel, der mit der grossen weissen Wallfahrtskirche Maria Geburt gekrönt wird. Unmittelbar daneben steht das herausgeputzte Messmerhaus, umgeben von der weiten Natur und einem gestylten Garten. Es gibt nicht viele Häuser auf diesem Hügel. Das kleine Dorf gehört zur politischen Thurgauer Gemeinde Hauptwil-Gottshaus. Weil ich etwas stolz bin auf meine Erdkunde-Kenntnisse, war ich natürlich enttäuscht, als Ruedi Brander mich belehren musste: «Hier ist Thurgau, auf der anderen Seite der gemächlich fliessenden Sitter unterhalb des Dorfes ist St. Gallen!»
Saison
ganzjährig geöffnet,
Sonntagabend, Montag und Dienstag
geschlossen


Ambiente Innenräume 5
Garten, Park, Terrase 5
kinderfreundlich 3
Preisklassen mittags 2
abends 3


Legende zu den «Bewertungszahlen» in den Infospalten
  Die Kirche ist, entgegen der Meinung vieler, nicht dem Märtyrer Pelagius geweiht, sondern der Jungfrau und Gottesmutter Maria. Hinter der Kapelle und der Wirtschaft St. Pelagius lädt der Kreuzweg der Wallfahrtskirche zu einem Spaziergang vor oder nach dem Essen ein. An den einzelnen Stationen wird auf Tafeln der Leidensweg Christi nachgezeichnet.

St. Pelagiberg muss ein Kraftort sein. Trotz langer Autofahrt und vielen Besuchen in der Ostschweiz fühlte ich mich bei Branders sehr entspannt. Das sind die Gäste auf jeden Fall, wenn sie sich ganz auf das Wesentliche, nämlich die fantastische Küche von Ruedi Brander konzentrieren. Er arbeitet mit ruhiger, präziser Hand. Die qualitativ hochstehenden Produkte verarbeitet er so, dass das Charakteristische erhalten bleibt, ja noch hervorgehoben wird. Er verzaubert mit seinem markt- und gartenfrischen Angebot die Gaumen seiner anspruchsvollen Gäste. Der berühmte Weinkeller, der schon öfter in Gourmet-Specials vorgestellt wurde, bringt selbst Kenner zum Staunen.

Ruedi Brander hält übrigens einen Gault-Millau-Rekord: Seit 17 Jahren hat er 17 Punkte. 18 Punkte möchte er nicht bekommen. Das Medienecho und die zu erwartende Unruhe braucht er nicht. Hier kann sowieso nur essen gehen, wer einen Tisch reserviert hat. Zwei Jahre warten wie noch vor kurzem beim spanischen Molekularkoch muss aber niemand.

An schönen Tagen geniesst man die Köstlichkeiten bei uneingeschränktem Komfort am liebsten im Gartenrestaurant. Die Aussicht ins Grüne beruhigt Seele, Körper und Geist. Vielleicht pilgert der eine oder andere Tapetenwechsler demnächst nach St. Pelagiberg, nicht nur wegen der Wallfahrtskirche.
Seminarguide - Fusszeile
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