An manchen Tagen platzt Appenzell wegen der zahlreichen Besucher aus allen Nähten. Der kleinste Halbkanton der Schweiz ist wohl auch der bekannteste. An den farbigen Holzhäusern mit den Malereien, den unendlich vielen Restaurants, den kleinen Läden und der alles überragenden markanten Pfarrkirche kann man sich in der Tat kaum sattsehen. Wir lassen uns nach der Besichtigung im Hotel Säntis nieder, das mit seiner prächtigen Fassade direkt am historischen Landsgemeindeplatz steht.
Die landschaftliche Schönheit des Appenzellerlandes ist kaum zu überbieten. Wie Spielzeughäuser verteilen sich die kleinen Bauerngüter über die Wiesen. Das bekannteste und wohl auch meistgemalte Gehöft ist das Chrüüzgibelhuus oder Kreuzfirsthaus. Vom 18. bis 20. Jahrhundert wurden die Bauernhäuser fast ausschliesslich in dieser Art erstellt. Der Hauptort liegt in der Talmulde der Sitter, von sanften Hügeln und hohen Bergen umrahmt. Die erste Erwähnung geht auf das Jahr 1071 zurück und meint damit das Gebiet des ehemaligen «Hofes» Appenzell. Die Bewohner werden deshalb oft noch als «Hofer» bezeichnet. Heute wohnen rund 6000 Personen im Hauptort.
Mit der traditionellen Landsgemeinde (der höchsten Macht im Staat), dem Sitz der kantonalen Verwaltung und dem repräsentativen Rathaus, wo der grosse Rat jährlich fünf Mal zusammenkommt, bildet Appenzell das politische und wirtschaftliche Zentrum. Der Ort ist stark vom ländlichen Charakter geprägt, auch wenn er vereinzelt urbane Züge aufweist. Es lohnt sich, die Landsgemeinde einmal persönlich zu besuchen. Direkter geht die Demokratie nicht mehr. Hier kann jeder einzelne Bürger Kritik anbringen oder gar eine Initiative lancieren. Unterschriftenbogen braucht es nicht (lediglich rechtzeitig den Text dem Ratsbüro abgeben).
Saison ganzjährig geöffnet Betriebsferien Mitte Januar bis Mitte Februar
Sport / Freizeit / Erholung Einmaliges Wandergebiet (siehe auch Themenwege), biken, Sauna, Hallenbad, kulturelles Angebot
Wer nach so viel Landsgemeinde und Besichtigungen einen Mordshunger bekommen hat, wozu sicher auch die gute Luft auf 800 Meter Höhe beiträgt, ist im Hotel Säntis richtig. Gastronomisch und vom Ambiente her ist es erste Wahl. Der Gast hat die Möglichkeit, in der gemütlichen Landsgemeindestube im Parterre oder im Gourmet-Restaurant im 1. Stock zu essen, wo es unterschiedliche Speisekarten gibt. In der Landsgemeindestube kann aus einer Karte mit vielen lokalen Gerichten und Klassikern gewählt werden. Hier ist ein sättigendes Esssen für 20 Franken problemlos möglich. Im Gourmet-Restaurant können Menüs (bis 6 Gänge), etwas teurere Fleischgerichte oder Klassiker (Zürcher Geschnetzeltes oder Rindsfilet Stroganoff) sowie vegetarische Gerichte genossen werden.
Wer gerne ein Wochenende oder ein paar Ferientage im Appenzellerland verbringen will, kann im Hotel ein Sonderangebot buchen. Behaglichkeit und Appenzeller Gastfreundschaft sind garantiert.